Vertrauensschadenversicherung (VSV)
Wie gut ist Ihr Unternehmen gegen Betrug, Spionage oder Unterschlagung geschützt? Wer ersetzt Schäden durch Cyberangriffe oder Diebstahl?
Üblicherweise basiert jeder Geschäftsvorgang eines Unternehmens auf Vertrauen – von der Anbahnung bis zur Auslieferung, von der Neueinstellung bis zur Beförderung von Personal. Dennoch kommt es immer wieder zu Vertrauensmissbrauch durch die eigenen Mitarbeiter. Zusätzlich steigen die Schäden durch Cyberangriffe durch Externe, befeuert durch die vielfältigen digitalen Methoden.
Entsteht durch kriminelle Handlungen von Vertrauenspersonen oder Außenstehende ein Vermögensschaden, springt die Vertrauensschadenversicherung ein. Damit empfiehlt sie sich dabei als Ergänzung zur Cyberversicherung, die viele ungedeckte Risiken berücksichtigt.
Kein Unternehmer möchte über den Ernstfall nachdenken – doch genau das macht die Vertrauensschadenversicherung (VSV) so wichtig.
In all den Jahren als Kreditversicherungsmakler haben wir leider immer wieder Schadenmeldungen auf dem Tisch, bei denen die eigenen Mitarbeiter falsch gehandelt haben oder selbst zum Täter wurden. Scheidung, Spielsucht oder auch das Gefühl, bei einer Beförderung übergangen worden zu sein, sind hier typische Gründe für einen Betrug am Arbeitgeber.
Die VSV schützt Sie vor finanziellen Folgen sowohl bei Angriffen von außen als auch von innen – und unterstützt Sie bei der Betrugsprävention.
Häufige Schadensfälle in Unternehmen
Betrug durch eigene Mitarbeiter
Die Gefahr kommt mindestens in der Hälfte aller Fälle aus den eigenen Reihen. Betrug, Diebstahl oder Unterschlagung durch Mitarbeiter – ganz gleich, ob langjährige Führungskraft oder Kurzzeitpraktikant – verursachen erhebliche Vermögensschäden.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert den durchschnittlichen Schaden durch Mitarbeiterkriminalität auf 125.000 Euro pro Fall. Viele dieser Fälle werden aus Angst vor Imageschäden nicht gemeldet, so dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt.
Schadenbeispiele
- Unterschlagung von Firmengeldern durch leitende Angestellte
- Manipulation von Abrechnungen
- Diebstahl von Firmeneigentum
Betrug durch unbekannte Dritte
Kriminelle, die außerhalb des Unternehmens agieren, wenden immer raffiniertere Betrugsmethoden an. Insbesondere Zahlungsumleitungen (Payment Diversion), das Abgreifen und Manipulieren sensibler Daten oder der Fake-President-Trick verursachen hohe Schäden.
Bedenken Sie: Die Digitalisierung ist für alle da – auch für Betrüger, die mit Hilfe von KI-Tools Firmenkorrespondenz manipulieren, täuschend echt wirkende Zahlungsanweisungen senden oder unter falschen Identitäten Waren bestellen können.
Schadenbeispiele
- Manipulation von Zahlungsprozessen
- Wirtschaftsspionage durch Netzwerk-Hacking
- Eingehungsbetrug: Warenbestellungen mit falschen Identitäten
Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich umfassend absichern
Unternehmen können sich auf vielfältige Weise gegen Vertrauensschäden schützen – etwa mit Firewalls, durch regelmäßige Backups ihrer Daten oder mit Hilfe von Mitarbeiterschulungen und der Einrichtung eines Whistle-Blowings-Systems. Trotz aller Bemühungen kann es dennoch zu einem Schadensfall kommen, der gerade bei kleineren Unternehmen existenzgefährdend sein kann.
Eine Vertrauensschadenversicherung springt im Schadensfall ein. Sie bietet Ihnen diese Vorteile:
- Schutz vor Vermögensverlust durch interne und externe Kriminalität
- Absicherung gegen digitale Betrugsmaschen und Cyberangriffe
- Ergänzung zu Ihrer Cyberversicherung für maximalen Schutz
- Sicherheit für Ihr Unternehmen, Ihr Vermögen und Ihr Image
Die Vertrauensschadenversicherung ist ein wichtiges Instrument des Risikomanagements, das Unternehmen vor finanziellen Verlusten durch Vertrauensbruch schützt und zur Prävention von internen Betrugsfällen beiträgt.
Als Fachmakler helfen wir Ihnen, Ihre Risken zu bewerten, schulen wir Ihre Mitarbeiter bei der Betrugserkennung von außen und unterstützen Sie dabei, die optimale Absicherung für Ihr Unternehmen zu finden.